Termine
Kommen Sie vorbei
Weil uns Vielfalt und Integration wirklich wichtig sind, veranstalten wir immer wieder offene Seminare und laden zu Vorträgen ein, die sich mit aktuellen Themen rund um Internationalität und Diversity beschäftigen.
Wir sind dabei!
Im Rahmen der Aktionswochen „Menschen in Arbeit – Fachkräfte in den Regionen“ vom 18. bis 28. September 2025 laden wir herzlich zu unserem virtuellen und kostenfreien Live-Workshop am 23. September 2025 von 12:30 Uhr bis 13:30 Uhr ein!
Onboarding internationaler Fachkräfte - nachhaltig statt nur nett!
Neue Talente finden ist schwer genug - sie langfristig zu halten ist die eigentliche Kunst. Interkulturelle Kompetenz ist dabei ein Must-have für alle, die internationale Fachkräfte rekrutieren und onboarden. Aber: Es braucht zusätzlich weit mehr als Checklisten oder Obstkörbe! Onboarding ist eine Haltung, die sich in deinen Tools wiederspiegeln muss. In unserem Lunch-Talk zeige ich dir, wie echtes, nachhaltiges Onboarding aussehen sollte, um vor allem 'Internationals' zu begeistern.
Worüber wir reden werden:
- Ohne interkulturelle Kompetenz kein Erfolg!
- Wie du schon bei Pre-Boarding echtes Vertrauen schaffst!
- Was Pre-Boarding leisten muss, um Frühkündigungen zu verhindern!
- Warum Führungskräfte Gastgeber*innen und nicht nur Prozessabhaker*innen sein müssen.
- Wie soziale Integration zu echtem Belonging führt!
Du gehtst mit klaren Impulsen und praxiserprobten Must-haves aus unserem Lunch-Talk, mit denen du dein Onboarding von Floskeln befreien und in eine Haltung verwandeln kannst, die neue internationale Kolleg*innen willkommen heißt - nachhaltig, kultursensibel und mit echtem Impakt!
Der Workshop wird virtuell über MS Teams stattfinden.
Bitte melde Dich verbindlich per Mail an info@compass-international.de an, dann senden wir Dir mit der Bestätigung den Einwahllink.
Wir freuen uns auf Dich und Deine Fragen!
Workshop am Dienstag, 14. Oktober 2025, 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Raum Stuttgart
Vielfalt gehört längst zu unserem beruflichen und gesellschaftlichen Alltag. Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Lebensentwürfen und Perspektiven arbeiten zusammen. Doch gerade in bewegten Zeiten wird diese Vielfalt auf die Probe gestellt: Polarisierung, Unsicherheiten und sprachliche wie strukturelle Ausgrenzung nehmen zu. Deshalb braucht es mehr als gut gemeinte Diversity-Programme, es braucht Menschen, die hinschauen, Haltung zeigen und bewusst handeln, wenn es darauf ankommt.
In diesem Seminar reflektieren die Teilnehmenden ihre eigene Position in betrieblichen Macht- und Gruppendynamiken, lernen diskriminierende Strukturen zu erkennen und entwickeln konkrete Handlungsmöglichkeiten für schwierige Situationen im Arbeitskontext. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt: Wie kann ich aktiv zu einem respektvollen, fairen und diversen Miteinander beitragen, auch dann, wenn es unbequem wird?
Das erworbene Wissen stärkt das professionelle Handeln im Job und lässt sich ebenso überall dort, wo soziale Verantwortung gefragt ist, im privaten Umfeld anwenden.
Unsere Themen
- Macht macht was? || Wie Machtgefälle entstehen und wirken und was sie mit unserem Handeln machen
- Status-Wippe & Mut zur Intervention || Zwischen Anpassen und Eingreifen: Handlungsräume erkennen und nutzen
- Diskriminierung verstehen || Formen von Diskriminierung und warum sie nicht immer offensichtlich sind
- Stereotype und Vorurteile im Arbeitsalltag || Wie unbewusste Denkmuster unser Verhalten prägen
- Reflexion von Privilegien || Wer darf sich trauen und warum handeln nicht alle mit gleichem Risiko handeln?
- Praxisnahes Handwerkszeug für schwierige Situationen || Strategien, um respektvoll einzuschreiten und Verantwortung zu übernehmen
Wer sollte teilnehmen?
Mitarbeitende aller Hierarchieebenen, Führungskräfte, Personalverantwortliche und Interessierte, die Vielfalt nicht nur als Konzept verstehen, sondern in ihrem Arbeitsalltag mit Haltung, Bewusstsein und Zivilcourage aktiv und sichtbar leben möchten.
Die Expert*innen
Elke Müller steht als Trainerin für interkulturelle Kompetenz, Diversity-Workshops, Anti-Bias- bzw. Antidiskriminierungs-Workshops. Darüber hinaus berät sie Unternehmen und Organisationen zu Fragen der Internationalisierung im Personalbereich, der Einführung und Umsetzung von Diversity-Management-Projekten und begleitet Team- und Organisationsentwicklungsprojekte.
Markus Leipersberger entwickelte „Dynamic Defence Concepts“, ein Konzept zur ganzheitlichen und realen Selbstverteidigung, welches auch die verbalen und nonverbalen Aspekte des Selbstschutzes beachtet, da der Selbstschutz schon lange vor einem Kampf beginnt. Markus Leipersberger ist ausgebildeter Personenschützer, Gewaltprävention- und Deeskalationstrainer, sowie Anti-Gewalt-Trainer und bringt viel Erfahrung in der Arbeit mit gewaltbereiten und gewalttätigen Menschen mit.
Zusammen bringen wir 75 Jahre Trainingserfahrung aus den unterschiedlichsten Kontexten mit!
Unser Termin und dein Einsatz
Dienstag, 14. Oktober 2025, 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
6 Stunden Zeit: Unser Workshop beginnt um 10:00 Uhr und endet um 16:00 Uhr.
Eine Investition von € 650,- pro Teilnehmendem zzgl. 19% Mehrwertsteuer. Im Preis enthalten sind eine gesunde Pausenverpflegung sowie die Tagungsgetränke.
Als Dresscode für den Workshop empfehlen wir bequeme Kleidung und Sportschuhe!
Der Workshop wird im Raum Stuttgart stattfinden. Den genauen Ort teilen wir dir mit der Seminareinladung mit.
Über deine Anmeldung freuen wir uns per E-Mail an: info@compass-international.de
Rückfragen gerne telefonisch: 0711 284709-0
Virtueller Workshop am Dienstag, 28. Oktober 2025, 10:00 – 16:00 Uhr
Interkulturelle Trainings sollen Menschen dabei unterstützen, Brücken zwischen Kulturen zu bauen, Missverständnisse zu vermeiden und wertschätzende Kommunikation über Unterschiede hinweg zu ermöglichen. Doch wie oft bleibt dieser Anspruch an der Oberfläche? Wie häufig reproduzieren wir – trotz bester Absichten – stereotype Bilder, koloniale Narrative oder unausgesprochene Machtverhältnisse?
Gerade im interkulturellen Kontext begegnen wir Differenz und mit ihr häufig auch den gesellschaftlichen Normen, die bestimmen, wessen Perspektive gehört wird, wessen Wissen als relevant gilt und wessen Verhalten als „anders“ markiert wird. Macht, Zugehörigkeit und Ausschluss strukturieren unsere Trainingsrealität ebenso wie unsere Teilnehmenden. Ohne eine bewusste Auseinandersetzung mit diesen Dynamiken laufen interkulturelle Trainings Gefahr, kulturelle Unterschiede zu naturalisieren, anstatt sie kritisch zu hinterfragen.
Der Anti-Bias-Ansatz bietet hier einen wertvollen Perspektivwechsel: Er rückt persönliche Vorurteile wie auch gesellschaftliche Machtverhältnisse in den Fokus. Zudem schafft er Räume, in denen Diskriminierung nicht tabuisiert, sondern bearbeitet werden kann. Für Trainer*innen eröffnet er die Chance, die eigene Praxis zu hinterfragen, neue methodische Impulse mitzunehmen und interkulturelle Trainings machtkritisch weiterzuentwickeln.
Was erwartet dich im Workshop?
In diesem Workshop setzen wir uns praxisnah mit dem Anti-Bias-Ansatz auseinander, reflektieren unsere Rolle als (interkulturelle) Trainer*innen und arbeiten daran, wie wir Vielfalt in unseren Trainings thematisieren und auch aktiv diskriminierungssensibel gestalten.
Ein zentrales Element ist dabei Biographiearbeit, mit der wir unsere eigene Sozialisation im Hinblick auf Macht, Privilegien und Ausgrenzung erforschen und erleben, wie solche Methoden tiefgreifende Lernprozesse in interkulturellen Settings ermöglichen.
Lernziele:
- Die Teilnehmenden lernen die Grundlagen, Haltungen und Zielsetzungen des Anti-Bias-Ansatzes kennen und verstehen, wie dieser eine machtkritische Ergänzung und Weiterentwicklung interkultureller Trainingsformate sein kann.
- Die Teilnehmenden reflektieren die eigene Positionierung, erkennen mögliche (Re-) Produktionen von Stereotypen in der Trainingspraxis und entwickeln konkrete Impulse für eine diskriminierungssensible Gestaltung ihrer Trainings.
Wer sollte teilnehmen?
Trainer*innen, Personalentwickler*innen und Mitarbeitende aller Hierarchieebenen, die (interkulturelle) Trainings oder Workshops mit vielfältig zusammengesetzten Gruppen konzipieren und durchführen.
Unsere Themen
1. Standortbestimmung
- Was bringen wir an Haltung, Erfahrung und Fragen mit?
- Warum braucht es machtkritische Perspektiven im interkulturellen Kontext?
2. Der Anti-Bias-Ansatz – Grundlagen & Impulse
- Was unterscheidet Anti-Bias von anderen Diversity-Ansätzen?
3. Biografiearbeit – Eigene Prägungen und Positionierungen reflektieren
- Was prägt unseren Blick auf „Kultur“, „Normalität“
- und „Anderssein“?
4. Stereotype und Machtverhältnisse in Trainings erkennen
- Wie wirken Vorannahmen in interkulturellen, vielfältigen Settings?
- Reflexion der eigenen Trainer*innenrolle
5. Transfer & Ausblick
- Erste Ideen für eine machtkritische Weiterentwicklung der eigenen Trainingspraxis
- Welche Fragen nehme ich mit? Was will ich weiterverfolgen?
Die Expertin
Elke Müller ist seit 30 Jahren im interkulturellen Kontext unterwegs und arbeitet unter anderem als Trainerin für interkulturelle Kompetenz, Diversitätsbewusstsein, Anti-Bias- bzw. Antidiskriminierungs-Workshops. Darüber hinaus begleitet sie Team- und Organisationsentwicklungsprojekte im Bereich interkulturelle Öffnung und Diversity. Sie ist systemische Beraterin und hat eine einjährige Ausbildung zur Anti-Bias-Moderatorin absolviert.
Unser Termin und dein Einsatz
Dienstag, 28. Oktober 2025, 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
6 Stunden Zeit: unser Workshop beginnt um 10:00 Uhr und endet um 16:00 Uhr.
Eine Investition von € 450,- pro Teilnehmendem zzgl. 19% Mehrwertsteuer. SIETAR-Mitglieder erhalten einen Sonderpreis von € 370,- pro Teilnehmendem zzgl. 19% Mehrwertsteuer.
Der Workshop findet virtuell via Zoom statt. Den Link schicken wir dir mit der Seminareinladung zu.
Über deine Anmeldung freuen wir uns per E-Mail an: info@compass-international.de
Rückfragen gerne telefonisch: 0711 284709-0